Alarmierende Umfrage: 15,4 Prozent der Deutschen wünschen sich einen “Führer”
“Ein “Führer”, der Deutschland mit starker Hand regiert, wäre durchaus “zum Wohle aller” – glauben 15,4 Prozent der Deutschen.” so titel heute SpiegelOnline.
Im Nov2006 kam bereits diese Umfrage heraus die sich mit rechtsextremen Tendenzen in der dt. Gesllschaft beschäftigte. Danach wünschten sich 15,4% der Befragen wieder einen Führer und über 1/3 aller Befragten äußerten sich grundlegend negativ gegenüber Ausländern.
In einer Auswertung nun wurden die Gründe gesucht. Bei den Rechtsextremen Denkmuster stellte man oft eine Gruppendynamik fest die sich gerade in Diskussionen über Ausländerfeindliche Ansichten steigerte.
Das Forschungsteam von der Uni Leipzig stellte fest das rechtes Gedankengut besonders dort auftritt, wo der gewohnte Wohlstand bröckelt und um dem entgegenzuwirken wird empfohlen, dass beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Medien mehr Aufklärung zu dem Thema betreiben – außerdem müsse eine Anerkennung der begangenen NS-Verbrechen stattfinden.
Mehr auf SpiegelOnline
NPD verliert Prozess gegen SPD / Hintergrund: Streit um Haus Leipzig
Leipzigs Sozialdemokraten konnten gestern vor dem Landgericht einen Erfolg verbuchen. Die Richter wiesen eine Klage der sächsischen NPD ab.
Wie berichtet, hatte der Landesverband der rechtsextremen Partei dem SPD-Ortsverein Mitte per Gerichtsbeschluss verbieten lassen wollen, ihn in der Öffentlichkeit als verfassungsfeindliche Organisation zu bezeichnen.
Nach Auffassung des Landgerichts handelt es sich dabei jedoch “unstreitig um eine Meinungsäußerung”, sagte gestern dessen Sprecher Hans Jagenlauf. Und Meinungsäußerungen würden grundsätzlich den Schutz des Grundgesetzes genießen. Nur wenn die Grenze zur Schmähkritik überschritten werde, sich eine Äußerung als Formalbeleidigung darstelle oder in geschützte Sphären eingegriffen werde, könnten auch Meinungsäußerungen Ansprüche auf Unterlassung begründen. Doch das sei vorliegend nicht der Fall, erklärte Jagenlauf. Alles lesen…
Was Demokraten gegen Rechtsextreme tun können
»Vor allem in Zeiten von Wahlkämpfen versuchen Rechtsextreme, sich in der Öffentlichkeit mit ihren Parolen Gehör zu verschaffen – ob auf Veranstaltungen, in Vereinen oder mit Kundgebungen und Demonstrationen. Ihren Denk- und Verhaltensweisen wie Sozialdemagogie, Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gegen Personen müssen wir konsequent entgegentreten. Überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen, sich als normale Diskussionspartner zu präsentieren, müssen wir aktiv werden. Dass menschenverachtende Parolen und
Taten als Teil der ›Normalität‹ angesehen werden könnten, dürfen wir nicht hinnehmen. Denn genau darauf setzen die Rechtsextremisten:
Auf Gewöhnungseffekte und lokale Akzeptanz.«
Thesen zum Wahlerfolg der Rechten in Sachsen
Ein Erfolg für die NPD? Kein Erfolg für die NPD?
Zum Ergebnis der extremen Rechten bei den sächsischen Kreistagswahlen am 8. Juni
Berthold Huber fordert Verbot der NPD
Frankfurt/Main - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat angesichts der jüngsten Wahlerfolge der NPD in Sachsen die Wiederaufnahme des Verbotsverfahrens gegen die rechtsextreme Partei gefordert. “Ich hoffe, dass jetzt auch die letzten Bedenkenträger eines Verbotes der NPD merken, dass diese Demokratie politischen Rattenfängern keine Möglichkeit geben darf, sich zu betätigen”, sagte Huber. Die NPD nutze die Not und zunehmenden Zukunftsängste der Menschen aus, um sich mit ihren demokratiefeindlichen Ansichten in den Kommunalparlamenten breit zu machen. Alles lesen…









