Dresden Nazifrei am 13. Februar!
Wie ihr derzeit überdeutlich seht, seit ihr wieder aufgerufen bei der Anti-Nazi-Demo in Dresden mit zu helfen. Bei “Leipzig nimmt Platz” konnten wir einen wirklich guten Abschluss finden – die rechte Szene konnte nicht durch die Stadt laufen. Wünschenswert wäre dies auch für Dresden, daher solltet ihr euch unbedingt auf www.dresden-nazifrei.com informieren und am 13. Februar mit von der Partie sein.
*update – 27.01.10*
Der Deutsche Gewerkschaftsbund stellt kostenlose Busplätze um die Hin- und Rückreise nach Dresden zu unternehmen. Jedoch muss sich zwingend angemeldet werden. Daher eine eMail an anmeldung.leipzig@dgb.de schreiben und sich und Freunde anmelden.
Abfahrt ist am 13. Februar 2010, 8:00 Uhr am Volkshaus Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 30 (Parkmöglichkeiten sind im Hof geben.)
Courage Fotos online
Die Bilder zum Courage-Konzert sind online. Im Album 2009 sind sie zu finden und zeigen ein paar Impressionen, besonderes von unseren Helfern. Ein großer Dank geht an alle Ordnerinnen und Ordner, die da waren und das Courage-Konzert mit ermöglicht haben.
Projekt “Bei uns doch nicht!”
„Bei uns doch nicht!” – Auf der Suche nach Spuren rechtsextremistischer Gewalt.
Ein Hörrundgang durch Leipzig.
Rechte Gewalt ist nichts, das nachts in dunklen Straßen fernab der Stadt passiert. Sie existiert mitten unter uns. Spuren davon lassen sich überall finden. Rechtsextremismus in Sachsen stellt ein akutes Problem dar und gerade in einer Großstadt wie Leipzig bleiben viele Gewalttaten unbeachtet. Im Rahmen des geplanten Projektes werden Schauplätze rechter Gewalt dokumentiert, neonazistische Symbole und Zeichen kenntlich gemacht sowie Plätze rechtsextremer Präsenz aufgezeigt. Unser Ziel ist es jene Orte akustisch einzufangen – Bewohner der jeweiligen Viertel zu befragen, mit Opfern, Tätern und Zuschauern zu sprechen. Das Ergebnis wird ein Hörrundgang sein – ein Audio-Guide durch verschiedene Leipziger Viertel, der insbesondere von Schulen genutzt werden soll um einen lokalen Bezug zu dem Thema Rechtsextremismus herzustellen und Möglichkeiten des couragierten Handelns aufzuzeigen. Wir suchen interessierte und engagierte SchülerInnen und StudentInnen, die mit uns gemeinsam dieses Projekt gestalten!
Ein erstes Informationstreffen findet am 10. Dezember 2008 um 19.00 Uhr im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) in der Beethovenstraße 15 in Raum 5 416 statt.
Wir bitten um eine kurze Rückmeldung per Email.
Projektzeitraum: Januar bis April 2009
Ansprechpartnerin: Elisa Satjukow; e-mail: bei-uns-doch-nicht@googlegroups.com
Gefördert wird das Projekt vom Theodor-Heuss-Kolleg der Robert Bosch Stiftung.
Die NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Ihre Parlamentsarbeit im ersten Jahr
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
anbei eine Arbeit zur NPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommern.
Mit dem Einzug der NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern im September 2006 hat sich das politische Klima innerhalb und außerhalb des Landesparlaments in unserem Bundesland deutlich verändert. Nicht nur, daß den Rechtsextremen seitdem deutlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit zuteilwird – und dies in aller Regel nicht zu ihrem Vorteil –, sondern auch die demokratischen Parteien sehen sich stärker als zuvor gefordert, einen die Bürger überzeugenden Weg im Umgang mit rechtsextremistischen Akteuren zu finden.
Komplettes Werk: die-npd-im-landtag-von-mecklenburg-vorpommern PDF
Alarmierende Umfrage: 15,4 Prozent der Deutschen wünschen sich einen “Führer”
“Ein “Führer”, der Deutschland mit starker Hand regiert, wäre durchaus “zum Wohle aller” – glauben 15,4 Prozent der Deutschen.” so titel heute SpiegelOnline.
Im Nov2006 kam bereits diese Umfrage heraus die sich mit rechtsextremen Tendenzen in der dt. Gesllschaft beschäftigte. Danach wünschten sich 15,4% der Befragen wieder einen Führer und über 1/3 aller Befragten äußerten sich grundlegend negativ gegenüber Ausländern.
In einer Auswertung nun wurden die Gründe gesucht. Bei den Rechtsextremen Denkmuster stellte man oft eine Gruppendynamik fest die sich gerade in Diskussionen über Ausländerfeindliche Ansichten steigerte.
Das Forschungsteam von der Uni Leipzig stellte fest das rechtes Gedankengut besonders dort auftritt, wo der gewohnte Wohlstand bröckelt und um dem entgegenzuwirken wird empfohlen, dass beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Medien mehr Aufklärung zu dem Thema betreiben – außerdem müsse eine Anerkennung der begangenen NS-Verbrechen stattfinden.
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