Die 1. Mai-Kundgebungen in Leipzig und Umgebung
Leipzig nahm Platz und gewann!
Leipzig hat am 17. Oktober erfolgreich Platz genommen und eine Gegendemonstration ins Leben gerufen, welche die Nazis noch nicht einmal von ihrem Startpunkt aus, heraus ließ.
Durch eine erfolgreiche Torpedierung der eigenen Aktion, der Nazis, mit Steinewerfen auf Sicherheitskräfte, musste die Nazi-Aktion kurze Hand am fortgeschrittenen Nachmittag abgesagt werden… Och wie Schade….
Ein paar Bilder gibt es im Album 2009. Für ein paar mehr Bilder bitte mal bei den lokalen OJAs entsprechende Jugendsekretäre (Halle & Leipzig) ansprechen.
Ordner für Courage-Konzert gesucht
Edda Möller sucht wie eigentlich jedes Jahr nach Ordnern und auch diesmal sind alle dazu aufgefordert, wo es geht mitzuhelfen oder zumindest diese Botschaft weiterzutragen. Hier die eMail von Edda:
Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen,
wie in jedem Jahr benötigen wir die dringende Unterstützung von Ordner/innen für das Couragekonzert. Wir wollen ganz bewusst und nicht nur aus finanziellen Gründen Menschen von uns und nicht Security einsetzen, da das Ziel der Veranstaltung Courage zeigen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie ein politisches ist, das uns allen sehr am Herzen liegt.
Bitte unterstützt uns und meldet uns OrdnerInnen, denn wir müssen lt. Auflagenbescheid mind. 60 OrdnerInnen stellen. Hilfreich wäre auch, wenn sich jemand für 3-4 Stunden zur Verfügung stellt. Meldungen bitte entweder per eMail an leipzig@couragezeigen.de oder per Tel. unter 0341-92 60 575.
Bitte sprecht in Eurem Umfeld Freunde und Bekannte an, dass sie sich als OrdnerInnen zur Verfügung stellen und tragt so zum Gelingen eines couragierten aber auch friedlichen Couragekonzertes bei. Bitte unterstützt uns durch zahlreiche Meldungen damit die Belastungen des Ordnerdienstes auf möglichst viele Personen verteilt werden kann.
Treffpunkt der OrdnerInnen ist am 30.04.09 um 17:00 Uhr rechts vor der Bühne.
Wir danken Euch und hoffen sehr auf zahlreiche Unterstützung und verbleiben
mit solidarischen GrüßenEdda Möller
Leipzig.Courage zeigen e.V.
Alarmierende Umfrage: 15,4 Prozent der Deutschen wünschen sich einen “Führer”
“Ein “Führer”, der Deutschland mit starker Hand regiert, wäre durchaus “zum Wohle aller” – glauben 15,4 Prozent der Deutschen.” so titel heute SpiegelOnline.
Im Nov2006 kam bereits diese Umfrage heraus die sich mit rechtsextremen Tendenzen in der dt. Gesllschaft beschäftigte. Danach wünschten sich 15,4% der Befragen wieder einen Führer und über 1/3 aller Befragten äußerten sich grundlegend negativ gegenüber Ausländern.
In einer Auswertung nun wurden die Gründe gesucht. Bei den Rechtsextremen Denkmuster stellte man oft eine Gruppendynamik fest die sich gerade in Diskussionen über Ausländerfeindliche Ansichten steigerte.
Das Forschungsteam von der Uni Leipzig stellte fest das rechtes Gedankengut besonders dort auftritt, wo der gewohnte Wohlstand bröckelt und um dem entgegenzuwirken wird empfohlen, dass beispielsweise die öffentlich-rechtlichen Medien mehr Aufklärung zu dem Thema betreiben – außerdem müsse eine Anerkennung der begangenen NS-Verbrechen stattfinden.
Mehr auf SpiegelOnline
2. Ausstellung “Vom Polizeigriff zum Übergriff” im linXXnet Leipzig
Beginn der Veranstaltung: 7.2.2008
Ende der
Veranstaltung: 9.3.2008
Ort: Leipzig, linXXnet, Bornaische Str. 3d
Veranstalter: Ausstellung des Antidiskriminierungsbüro Berlin [ADB] Berlin
e.V., veranstaltet von der Roten Hilfe Leipzig
Am 7.2.2008 (Donnerstag) um 19 Uhr findet im linXXnet die
Eröffnung der Ausstellung statt.
Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch Polizisten sind für viele
Mensch en in Deutschland traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und
Obdachlosen werden vor allem MigrantInnen vermehrt Opfer von Polizeigewalt.
Sie
berichten von systematischen Übergriffen, die mit einer „verdachtsunabhängigen”
Kontrolle beginnen, mit rassistischen Beleidigungen ihren Lauf nehmen und in
Tritten und Schlägen enden. Für die Betroffenen bedeutet der Übergriff häufig
das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber Polizei und Staat. Dies wird durch die
geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung des Übergriffs noch verstärkt. Auf
Grund einer ungerechtfertigten Gegenanzeige und einer systematischen
Nicht-Verfolgung und Nicht-Sanktionierung von Übergriffen hat meistens nicht der
Täter, sondern das Opfer mit einer Verurteilung zu rechnen.
- Sind Schläger in Uniform nur wenige „Schwarze Schafe” und Opfer ihrer
Arbeitsbedingungen? Oder sind es doch strukturelle Mängel in der Polizei, die
Übergriffe erst ermöglichen oder sogar fördern?
- Warum geraten vermehrt Migrantinnenieru in das Visier der Polizei und werden Opfer von Übergriffen? Ist der
Rassismus in der Polizei nur ein Spiegelbild der Gesellschaft oder steckt mehr
dahinter?
- Warum werden die Täter durch Kollegen, Polizeiführung und
Politik gedeckt? Und warum haben die Täter keine Verurteilung zu fürchten,
während viele Betroffene allein aus Angst vor einer Gegenanzeige keine Anzeige
erstatten?
Auf diese und viele weitere Fragen versucht die Ausstellung „Vom Polizeigriff
zum Übergriff” Antworten zu finden und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Weitere Infos unter: www.polizeigriff.org



