Zug der Erinnerung.
Der “Zug der Erinnerung”, der der NS-Deportation von Kindern und Jugendlichen über das
Schienennetz der Deutschen Reichsbahn in Form einer mobilen Ausstellung gedenkt, wird vom
29.01.08 bis 31.01.08 im Leipziger Hauptbahnhof auf Gleis 24 Station machen.
Wir möchten Sie herzlich zum Besuch dieser Ausstellung einladen, die im genannten
Zeitraum von 09:00 bis 19:00 Uhr geöffnet sein wird! Alles lesen…
Informationen aus Berlin vom 22.01.2008
Einladung zum Chinesischen Neujahrsfest
Linux4Afrika – wir wollen Ihren alten PC
Nr. 022 Leipzig, 24. Januar 2008
Wir nehmen Ihren alten PC
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- Jugend-ABM möbelt alte Rechner für Schulen in Afrika auf
- Spenden in Form alter Computer dringend gesucht
Zehn arbeitslose junge Menschen bereiten seit August 2007, im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, gebrauchte und defekte Computer zu funktionierenden Geräten auf, mit dem Ziel diese kostenfrei an karitative Einrichtungen zu geben. Seit Dezember besteht eine Kooperation mit dem Projekt Linux4Afrika, dass an afrikanischen Schulen Netzwerke auf Linuxbasis einrichtet.
„Damit das Projekt erfolgreich wird brauchen wir natürlich jede Menge ausgemusterter Rechner. Diese können defekt und alt sein, wir bekommen die meisten Computer wieder hin”, sagt Tobias Luther, fachlicher Anleiter der Jugend-ABM im Technologie- und Berufsbildungszentrum (tbz).
Deshalb an dieser Stelle der Aufruf an all diejenigen, die einen alten Computer (ab Pentium 1) oder Tastaturen, Mäuse und auch Einzelteile wie Grafikkarten, Arbeitsspeicher oder Festplatten ungenutzt zu Hause liegen haben, diese bitte im tbz in der Friederikenstraße 60, 04279 Leipzig, abzugeben. Die Abgabe kann immer mittwochs, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr, in der Verwaltung erfolgen. Um kurze vorherige Kontaktaufnahme unter 0341/ 33 61 11-443 oder -433, bzw. per Mail an tobias.luther@onlinehome.de wird gebeten.
Die Maßnahme zur Aufarbeitung gebrauchter PCs wird vom tbz Leipzig durchgeführt und von der Arbeitsgemeinschaft Leipzig (Arge) und dem Amt für Wirtschaftsförderung gefördert. Die jungen arbeitslosen Menschen finden hier eine sinnvolle Beschäftigung, können sich beruflich neu orientieren und zugleich anderen helfen. Die beruflichen Hintergründe der Teilnehmer sind unterschiedlichster Natur. Vom Assistenten für Informatik und dem IT-Systemelektroniker über den Mediengestalter und Koch bis hin zum Tischler und Maler ist alles vertreten. Allen Teilnehmern ist jedoch die gleiche Leidenschaft gegeben – sie schrauben in Ihrer Freizeit gern an PC’s herum.
Nach Reparatur und Wartung treten die PC’s eine große Reise an. Zuerst geht es bis nach Freiburg, dem Sitz des Projektes Linux4Africa und von dort aus direkt nach Afrika.
Einmal in einer afrikanischen Schule angekommen, sollen die Rechner möglichst schnell und unkompliziert in das dortige Netzwerk integriert werden und für die Schüler und Schülerinnen zuverlässig ihren Dienst tun. Pro Schule kommen ca. 20 Clients und je ein Server auf Linuxbasis zum Einsatz.
Konkrete Projekte von Linux4Afrika laufen bereits in Mosambik und Tansania.
Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig
Ihr
Hermann Leistner
Pressesprecher ARGE-Leipzig
Leipziger Jugendorganisationen rufen auf: Am 27.1. Stimmrecht wahrnehmen und JA sagen!
Leipziger Jugendorganisationen rufen auf: Am 27.1. Stimmrecht wahrnehmen und JA sagen!
Die DGB- Jugend Leipzig, Grüne Jugend Leipzig, Linksjugend Leipzig und Florian Ferger, Referent für Ökologie und Verkehr des StudentInnenRates der Universität Leipzig rufen mit einer gemeinsamen Erklärung vor allem die jungen Leipziger und Leipzigerinnen auf sich am Bürgerentscheid am
27.1.2008 zu beteiligen und zum Verbleib der Unternehmen und Betriebe der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Hand “Ja” zu sagen.
Im Aufruf heißt es:
“Zum ersten Mal in der Geschichte Leipzigs gibt es mit dem Bürgerentscheid ein Mittel der direkten Demokratie, mit dem nicht Parteien oder Personen als Stellvertreter und Stellvertreterinnen gewählt werden sollen. Diesmal kann die Meinungsbekundung der Menschen dieser Stadt handfeste Konsequenzen haben!”
“Öffentliche Infrastruktur ist die Grundlage, auf der wir – jede und jeder einzelne von uns - unser Leben entfalten können.(…) “Private Unternehmen haben andere Interessen: sie wollen zu allererst Geld verdienen. Dafür werden Preise angehoben, während die Qualität leidet und demokratische Kontrollmöglichkeiten schwinden. Diese schwerwiegende Folgen von Privatisierungen öffentlicher Daseinsvorsorge entziehen den Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten auch von uns jungen Menschen den Boden!”
“Mit einem Verkauf der Stadtwerke verlieren wir jeden Einfluss auf das Stromangebot – also z.B. ob es echten Ökostrom gibt – und die Preisgestaltung. (…) Zudem erhält die Stadt jährlich über 50 Millionen € Gewinne von den Stadtwerken, die in die Finanzierung der Leipziger Verkehrsbetriebe, also auch in SchülerInnen- und Azubi-Ticket fließen.”
“Wir – junge Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Leipzig – kämpfen für den Verbleib öffentlicher Daseinsvorsorge in kommunaler Hand.”









