Solidarität mit Fahrradwerkern (strike-bike)
anbei eine Information der um ihren Betrieb kämpfenden Kolleginnen und Kollegen vom Fahrradwerk Nordhausen. Bitte prüfe, ob du vielleicht ein neues Fahrrad benötigst. Alle weiteren Infos entnimm bitte anhängender Info.
Sicher freuen sich die Kolleginnen und Kollegen auch über Solidaritätsbekundungen. Nach meiner Kenntnis ist für den 09. Oktober 2007, ab 10 Uhr, eine Demo in Erfurt geplant, um die Landesregierung Thüringen um Unterstützung aufzufordern.
Seit mehr als zwei Monaten, seit dem 10.Juli, halten 135 Arbeiterinnen und Arbeiter der Bike Systems GmbH in Nordhausen in Thüringen im Harz ihre Fahrradfabrik besetzt.Sie wollen verhindern, dass der Betrieb demontiert und verkauft wird. Es findet sich bisher kein Käufer für die heruntergewirtschaftete Fabrik. Der letzte Besitzer, die texanische Lone Star-Investment (Frankfurt/Brüssel) hat diese Fabrik genauso „plattgemacht“, wie das zweite ehemalige Biria-Fahrradwerk im sächsischen Neukirch.
Dem Investor Lone Star ging es um die Marktbereinigung, denn kurz vor dem „AUS“ für die beiden ehemaligen volkseigenen Fahrrad-Werke verkaufte Lone Star die Maschinen und Verträge an die MIFA – Mitteldeutsche Fahrradwerke AG in Sangerhausen für ein Aktienpaket von 25% des
Konkurrenzunternehmens…
Aber in Nordhausen wehren sich die Arbeiter/innen und kämpfen um ihre Arbeitsplätze! Die Besetzer/innen haben beschlossen, die Produktion von Fahrrädern in Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Dafür müssen bis zum 2. Oktober verbindlich 1800 Bestellungen für Fahrräder eingehen.
Löhne und Gehälter: Nettoverdienste auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren | RP ONLINE
Löhne und Gehälter: Nettoverdienste auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren | RP ONLINE
Die Nettoverdienste in Deutschland sind auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren angekommen. Das Bundesarbeitsministerium bestätigte einen entsprechenden Zeitungsbericht.
Wie heute auf RP-Online zu lesen ist geht es einfach nicht vorwärts.. auch wenn uns dass so immer wieder erzählt wird. Es arbeiten zwar immer mehr Menschen – aber in der Tasche bleibt nichts übrig.
DGB-Chef Sommer forderte einen vernünftigen Anstieg der Bruttolöhne, damit die Menschen einen “gerechten Anteil am erwirtschafteten Einkommen bekommen”.
Siehe auch:
- 17.09.2007, Nr.44/2007
IG Metall begrüßt Mindestlohn im Elektrohandwerk
- 19.06.2007, Nr.34/2007
Peters: Mindestlohnkompromiss greift zu kurz
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung ein voller Erfolg – Über 15.000 Teilnehmer/innen
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung ein voller Erfolg – Über 15.000 Teilnehmer/innen
Am Samstag demonstrierten über 15.000 Menschen in Berlin unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn”.
“Das ist die größte Demonstration für Bürgerrechte und Datenschutz seit der Volkszählung 1987″, sagte der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, gegenüber tagesschau.de.
Die Demonstration wendet sich unter anderem gegen die Vorratsspeicherung des Telekommunikationsverhaltens der gesamten Bevölkerung, die im Herbst auf der politischen Agenda steht, sowie gegen verdeckte Online-Durchsuchungen von Computern. Zu den wichtigsten Forderungen gehören: Ein Stopp für neue Überwachungsgesetze und bestehende Überwachungsgesetze auf den Prüfstand stellen.
Quelle: www.vorratsdatenspeicherung.de
Nazi-Aufmarsch in Zwickau am 22.09.07
Hallo Kolleginnen und Kollegen,
am 22.09. plant eine Gruppe sog. “Autonomer Nationalisten” eine Demonstration in Zwickau. Diese soll direkt am Gewerkschaftshaus vorbeiführen und bis in die Innenstadt gehen und vor dem Rathaus enden.
Wir wollen dem allerdings nicht tatenlos zusehen und treffen uns am 22.09. um 9:00 Uhr im Hof des Gewerkschaftshauses in Zwickau.Parallel dazu werden in der Zwickauer Innenstadt Aktionen verschiedener Organisationen (Parteien, Kirchen…) geben.Für Frühanreisende wird es nach Rücksprache Übernachtungsmöglichkeiten geben – bitte ggf. bei mir melden.
Jörg Brodmann
Jugendsekretär
IG Metall Zwickau
IG Metaller und viele andere für NPD-Verbot

Jürgen Peters, Erster Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall, schreibt zur Aktion “No NPD – für ein NPD-Verbot”:
“Bereits im ersten Verbotsverfahren gegen die NPD wurde belegt, dass die NPD die demokratische Staatsform der Bundesrepublik Deutschland beseitigen und eine Diktatur errichten will. Unverhohlen führt sie die Traditionslinie des Nationalsozialismus fort. Menschenverachtend tritt sie als rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Partei auf, dabei arbeitet sie systematisch mit gewaltbereiten Neonazis zusammen. Es kann nicht hingenommen werden, dass die NPD öffentliche Gelder aus der Wahlkampfkostenerstattung erhält und den grundgesetzlichen Schutz einer politischen Partei genießt. Fakt ist, ein neues Verbotsverfahren ist juristisch möglich und nötig! Das Verbot und die konsequente Auflösung der NPD mitsamt ihren Gliederungen, Neben- und Nachfolgeorganisationen ist ein wesentlicher Schritt im Kampf gegen Rechtsextremismus und zur Festigung der Demokratie.”
Quelle: NPD-Verbot-jetzt.de
Den Aufruf mitsamt der Namen der Erstunterzeichnerinnen gibt es hier zu lesen. Eine Bitte an all meine Leserinnen und Leser: Macht mit und Euch stark für ein NPD-Verbot. Unterschreibt für das Verbot der NPD.









